Blogbeitrag der Assekuron GmbH in Aachen

Brauche ich eine Arbeitskraftabsicherung?

Arbeitskraftabsicherung

Brauche ich eine Arbeitskraftabsicherung?

Stellen Sie sich vor, Sie sind glücklich und erfolgreich, haben ein eigenes Haus und eine kleine Familie. Über die Altersvorsorge haben Sie sich natürlich im Voraus gekümmert und zum Beispiel in ETF oder Fonds investiert. Nebenbei haben Sie auch viele Träume und Wünsche, die Sie sich erfüllen möchten. Zweimal in den Urlaub fahren muss natürlich auch sein. Kurz gesagt: Sie haben ein schönes Leben. Dieses schöne Leben finanzieren Sie über Ihre Arbeitskraft. Was passiert, wenn Sie diese Arbeitskraft verlieren? Können Sie weiterhin ihr schönes Leben finanzieren? Die Antwort auf diese Frage ist – leider – meistens nein. Falls Sie diese Frage auch mit nein beantworten müssen, wäre es sinnvoll und ratsam, sich Gedanken um die Arbeitskraftabsicherung zu machen. Uns ist klar, dass dies kein schöner und angenehmer Gedanke ist, aber wir können Ihnen sehr ans Herz legen, sich rechtzeitig beraten zu lassen.

Wie wichtig ist meine Arbeitskraft?

Ihr Lohn oder Ihr Gehalt, welches durch Ihre Arbeitskraft erwirtschaftet wird, sorgt dafür, dass Sie einen bestimmten Lebensstandard halten können. Verlieren Sie diese Arbeitskraft, können Sie Ihren gewohnten Lebensstandard nicht mehr halten und oft auch keinen Ihrer Träume wahr werden lassen. Damit das gerade beschriebene Szenario nicht eintritt, sollten Sie Ihre Arbeitskraft absichern.

Was ist Ihr wertvollster Besitz?

Ihr Auto, Ihr Haus oder vielleicht sogar Ihr Boot? Ihre Arbeitskraft kann darüber nur müde lächeln. Für den durchschnittlichen Arbeitnehmer gilt: Die Arbeitskraft ist der größte Wert im Leben. Mit einer Berufsausbildung verdient man im Schnitt 1,3 Mio € im Laufe seines Erwebslebens. Dieses Ergebnis hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) herausgedunden. Mit Abitur sind es 1,6 Millionen, mit Uni-Abschluss sogar durchschnittlich 2,3 Millionen Euro im Laufe eines Arbeitslebens.

Wie kann ich meine Existenz absichern?

Auf diese Frage gibt es grundsätzlich keine richtige oder falsche Antwort. In einigen Fällen kommt es auf Ihren Beruf und auch darauf, wieviel Geld Sie in die Versicherung investieren möchten, an. Fakt ist, dass es verschiedene Versicherungen gibt, die verschiedene Leistungen und Fälle abdecken. Bei den möglichen Versicherungen handelt es sich um die Berufsunfähigkeitsversicherung, die Erwerbsunfähigkeitsversicherung und die Grundfähigkeitsversicherung. Es ist wichtig, die Unterschiede zwischen den Versicherungen zu verstehen. Im weiteren Verlauf des Textes werden diese kurz erläutert.

Berufsunfähigkeit – Arbeitsunfähigkeit: Was ist der Unterschied?

Der wichtigste Unterschied besteht in der Zeit. Während die Berufsunfähigkeit dauerhaft ist, ist die Arbeitsunfähigkeit nur vorübergehend. Wenn Sie krank sind und sich vom Arzt krankschreiben lassen, sind Sie genau in diesem Moment arbeitsunfähig. Sie können, in der Zeit, in der Sie krank sind, nicht arbeiten. Berufsunfähig ist nach §172 Versicherungsvertragsgesetz hingegen jemand, der seinen zuletzt ausgeübten Beruf, so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war, infolge Krankheit, Körperverletzung oder mehr als altersentsprechendem Kräfteverfall ganz oder teilweise voraussichtlich auf Dauer nicht mehr ausüben kann.

Kann ich berufsunfähig und arbeitsunfähig sein?

An dieser Stelle rückt die Zeit in den Hintergrund, denn der Fokus liegt nun auf dem Beruf, den Sie bis zu dem Zeitpunkt des Arbeitskraftverlustes ausgeübt haben. Der Versicherer prüft genau, was Ihre Tätigkeiten waren, denn wie oben schon erwähnt, kommt es darauf an, ob Sie Ihren bisherigen Beruf ganz oder teilweise voraussichtlich auf Dauer nicht mehr ausüben können.

Wann bin ich erwerbsunfähig?

Als erwerbsunfähig gilt jemand, der dauerhaft nicht mehr arbeiten kann. Bei der Erwerbsunfähigkeit kommt es also nicht auf einen bestimmten Beruf an. Eine gesetzliche Definition gibt es hierfür allerdings nicht, sodass den Versicherern ein gewisser Interpretationsspielraum gelassen wird. Grundsätzlich gilt aber, dass die Person sehr stark eingeschränkt muss, damit diese als erwerbsunfähig gelten kann. Im Vergleich ist es wahrscheinlicher, berufs- oder arbeitsunfähig zu werden. Wir betrachten in diesem Beitrag nur die private Erwerbsunfähigkeit. Bei der „staatlichen“ Erbwerbsunfähigkeit ist erwähnenswert, dass eine Person teilweise aber auch vollständig erwerbsgemindert sein kann. Eine Person ist für die gesetzliche Erwebsunfähigkeitsabsicherung vollständig erwerbsgemindert, wenn sie nicht mindestens drei Stunden pro Tag leichteste Tätigkeit ausüben kann.

Was deckt die Grundfähigkeitsversicherung ab?

Wie aus dem Namen schon hervorgeht, sichert die Grundfähigkeitsversicherung das Risiko ab, eine bestimmte Grundfunktion oder -fähigkeit zu verlieren. Zu den Grundfähigkeiten eines Menschen gehören beispielsweise Sehen, Sprechen, Hören, Stehen und Sitzen. Das Gedächtnis, der Gebrauch der Hände und das Gehen gehören auch dazu. Es ist also ein breites Spektrum, welches durch diese Versicherungen abgedeckt werden kann.

Was sind die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit?

In den seltensten Fällen sind Herz- und Gefäßerkrankungen die Ursache einer Berufsunfähigkeit (7,03 Prozent). Unfälle beenden mit rund 7,7% ähnlich oft das Arbeitsleben. Rund jede sechste Person wird wegen Krebs oder anderer bösartiger Geschwüre berufsunfähig (17,05 Prozent). Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates führt bei jeder fünften Person zur Beendigung des Arbeitslebens (20,89 Prozent). Damit ist dies die zweithäufigste Ursache für Berufsunfähigkeit. Seit 2010 sind psychische Erkrankungen mit 29,65 % an der Spitze der häufigsten Ursachen für die Berufsunfähigkeit.

Wie läuft unsere Beratung zu Versicherungen ab?

Während des ersten Gesprächs lernen wir Sie und ihre Situation kennen. Auch Sie können sich nun ein Bild von Ihrem Berater und der assekuron GmbH, sowie der weiteren Unternehmensgruppe, die Beratung im Immobilien- und Unternehmensbereich anbietet und somit für viele weitere Lebenssituationen Hilfestellung bietet, machen. Im nächsten Schritt geben wir Ihnen einen kurzen Überblick über Versicherungsmöglichkeiten, die beispielsweise in Ihrem Fall denkbar wären und klären Sie über eventuelle Ansprüche vom Staat auf. Im Anschluss nehmen wir uns viel Zeit dafür, Ihre Wünsche und Anforderungen in Erfahrung zu bringen. Gemeinsam mit Ihnen arbeiten wir Ihre Risiken heraus und beantworte Ihre Fragen.

Im zweiten Gespräch zeigen wir mögliche Lösungen auf. Hierbei berücksichtigen wir sämtliche auf dem Markt erhältlichen Versicherungsgesellschaften. Da wir an keine Gesellschaft gebunden sind, können wir frei beraten.

Im Anschluss arbeiten wir an Ihrer maßgeschneiderten Lösung und beraten Sie ausgiebig.  Wir legen sehr viel Wert auf Ihre Sicherheit und auf die Minimierung Ihres finanziellen Risikos, darum möchten wir Sie persönlich – mit der nötigen Ruhe und Zeit – beraten.

Bitte beachten Sie, dass wir in unserem Blog Themen verkürzt und vereinfacht darstellen.
Die Blogbeiträge haben deshalb keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzen keine Beratung.

Für eine persönliche Beratung, buchen Sie hier einen Termin, oder nehmen Kontakt über unser Kontaktformular auf.