Wer braucht eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung?

Wer braucht eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung?

Gehören Sie zu den Berufsgruppen, die sich mit einer Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung auseinandersetzen sollten? Egal ob Makler, Anwalt oder Unternehmensberater – das Thema Schutz gegen Vermögensschäden sollte keinesfalls erst aufkommen, wenn es vielleicht schon zu spät ist. 

Sichern Sie sich nicht im richtigen Moment ab, laufen Sie Gefahr durch eine kleine Fehlentscheidung im finanziellen Ruin zu enden. 

Die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (VSH) kann dieses Szenario verhindern. Die wichtigsten Aspekte und die Antworten auf die häufigsten Fragen zu diesem Thema werden wir im Folgenden zusammenfassen. 

  • Wer braucht eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung? 
  • Wann ist der richtige Zeitpunkt die VSH abzuschließen? 
  • Welche Schäden werden durch die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung abgedeckt? 
  • Welche Pflichtsummen müssen abgesichert werden? 


Wer braucht eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung? 



Sobald Sie in Ihrem Beruf beratend tätig sind gehen Sie das Risiko ein, dass Ihrem Klienten durch Ihre Beratung ein Schaden am Vermögen entsteht. Einige Berufsgruppen, wie Rechtsanwälte und Versicherungsmakler, unterliegen dem Pflichtversicherungsgesetzt. Doch wie steht es um die Dienstleistungen der Immobilienmakler oder Unternehmensberater? Da in diesen Fällen keine Pflicht besteht, bleiben viele in diesem Bereich unwissend und unterschätzen das dazugehörige Risiko erheblich. 


Wann ist der richtige Zeitpunkt die VSH abzuschließen? 

Vermögensschäden treten meist nicht unmittelbar nach der Beratung auf, sondern erst einige Zeit nach der eigentlichen Ursache des Schadens. Dabei ist wichtig zu wissen, dass Ihr Versicherer nicht etwa den Eintritt des Vermögensschadens bei Ihrem Kunden und auch nicht die Schadensanzeige durch Ihren Kunden als Schadensfall wahrnimmt, sondern die eigentliche Verursachung in Form Ihrer Beratung.
Beginnen Sie also Ihre beratende Tätigkeit schon jetzt, erkundigen Sie sich aber erst im nächsten Monat über eine mögliche VSH, so sind resultierende Schäden aus aktuellen Beratungen nicht versichert und Sie müssten im Einzelfall auf die Kulanz Ihres Versicherers hoffen.

Welche Schäden werden durch die Versicherung abgedeckt?


Allgemein können Schäden, welche durch falsche Empfehlungen Ihrerseits, Fristversäumnisse oder versehentliches Unterlassen bedeutender Tätigkeiten entstanden sind abgesichert sein. Dabei ist zu beachten, dass die Rahmenbedingungen der Versicherungsgesellschaften sehr unterschiedlich sein können und die Versicherung auf Ihre Tätigkeit ausgelegt werden soll. Außerdem wird jeder Schadensfall separat betrachtet, beurteilt und entsprechend von ihrer Versicherung übernommen. 

Die genaueren Inhalte einer passenden Versicherung für Ihre Tätigkeit können Sie gerne im Beratungsgespräch mit uns besprechen. Vereinbaren Sie hier unverbindlich einen Ersttermin.

Welche Pflichtsummen müssen abgesichert werden?

Die Versicherungssummen können je nach Berufsbild, Art der Beratung und Ihren Ansprüchen an die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung stark variieren. Übliche Deckungssummen liegen dabei zwischen 50.000 € und 500.000 €. Ob diese Pflichtsummen ausreichend sind, lässt sich nicht pauschalisieren. Bei der Entscheidung für eine Versicherungssumme sollten Sie sich individuell beraten lassen, um das richtige Abdeckungsmaß für Sie zu finden. 

Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen beratend zur Seite, um im Schadensfall bestmöglich abgesichert zu sein. Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin.